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Mehmet Yildiz

(Elektriker)

Fachsprecher für:
Familie/Jugend/Kinder, Migration, Sport

Mitglied in den Ausschüssen:
Familie/Kinder und Jugend, Sport

Tel: 040 73 44 60 53
Mehmet Yildiz

www.mehmet-yildiz.de

 

Mehmet Yildiz

Veränderung ist eine Frage des Willens!

Jahrgang 1977, Elektroinstallateur, verheiratet, Vater eines Sohnes. Im Juni 1993 erwarb ich meinen Hauptschulabschluss. Ich wurde als jüngstes von sechs Kindern einer türkisch-kurdischen Arbeiterfamilie geboren. Seit meinem 13. Lebensjahr lebe ich in Deutschland.

Mein Interesse für Politik begann bereits im frühen Jugendalter. Ausschlaggebend waren die sozialen Verhältnisse, mit denen ich mich nicht abfinden konnte. 1993 bin ich in die DIDF (Förderation Demokratischer Arbeitervereine) eingetreten und arbeite seitdem aktiv mit. Im selben Jahr wurde ich Mitglied der IG Metall, als ich meine Lehre als Elektroinstallateur angefangen habe. Ich habe mich von Anfang an im Betrieb engagiert und erfolgreich für meine Gewerkschaft geworben.

Von Juni 1995 bis Juni 1997 war ich Mitglied der SchülerInnenkammer Hamburg. Während meiner Ausbildung (1993-1997) war ich Jugend- und Auszubildendenvertreter. Daneben habe ich in der Gewerkschaft in unterschiedlichen Gremien mitgewirkt (IG Metall-Jugendausschuss und Referentenauschuss, DGB-Jugend, DGB-Vorstand und IG-Bau).

In der DIDF war ich zunächst im Jugendverband tätig, in regionalen, dann in überregionalen Strukturen. Seit 1995 bin ich Vorstandsmitglied der DIDF-Hamburg und seit 2005 Bundesvorstandsmitglied. Hier engagiere ich mich besonders in den Landes- und  Bundesarbeitsgemeinschaften Betrieb und Gewerkschaften.

Was ich will

Mit meiner Partei setze ich mich in Hamburg für eine sozialere Stadt und gegen den Sozialraub der Agenda 2010 ein. Wir haben die Pflicht, gegen die wachsende Armut in weiten Teilen der Bevölkerung anzugehen.

In der Bürgerschaft werde ich mich im Wesentlichen um zwei Themen kümmern: Jugend- und Integrationspolitik. Es ist mein Ziel, jedem Jugendlichen einen Weg zu einem menschenwürdigen Leben zu ermöglichen. Kinderarmut und Perspektivlosigkeit bestimmen zunehmend das Leben der jungen Generation. Studiengebühren müssen abgeschafft und die Ausbildungsumlage eingeführt werden. Ich halte es
für einen Skandal, dass immer weniger in die Jugend investiert wird.

Unterrichtsmaterial muss vom Land gestellt und soll nicht von Eltern bezahlt werden. Auch das Freizeitangebot für Jugendliche muss deutlich ausgebaut werden. Jugendzentren und Vereinsangebote dienen der gesellschaftlichen Integration von Jugendlichen. Gerade benachteiligte Jugendliche benötigen diese Möglichkeiten.

In der Integrationspolitik gibt es ebenfalls viel zu tun in Hamburg. Wir müssen klare Akzente setzen. Integration muss als eine Querschnittsaufgabe verstanden werden, die in das politische Bewusstsein getragen und in diesem Sinne viele einzelpolitische Bereiche umfasst. Integrationspolitik darf nicht mehr nach dem Nützlichkeitsprinzip erfolgen. Der Mensch muss im Zentrum der Politik stehen.

Migrantinnen und Migranten sind auch wichtiger Teil von Hamburg. Sie möchten gleiche Rechte wie Deutsche. Und sie möchten Verantwortung übernehmen für das, was
in ihrer Stadt passiert. Deshalb werde ich mich im ersten Schritt für ein kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-BürgerInnen einsetzen. Ich will erreichen, dass Migrantinnen und Migranten dieselben Chancen erhalten wie Nicht-Zugewanderte. Das bedeutet, dass sie eine besondere Förderung in der Schule und Vorschule benötigen. Ich will mich aber nicht nur für die Migrantinnen und Migranten engagieren, sondern mit ihnen. Mein Ziel ist es, sie für die soziale Bewegung zu gewinnen. 

Wir werden in der Bürgerschaft wenig bewegen können, wenn wir parlamentarische nicht mit  außerparlamentarischer Arbeit zusammenbringen. Ich stehe für eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Kräften. Gemeinsam sind wir stark!