Begrabt die Doppelrennbahn an der Kehre des Geläufs

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Vorwort

Auch wir, die wir erstmalig als LINKE seit 2008 in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vertreten sind, haben das Vorhaben »Doppelrennbahn« von Anfang an skeptisch gesehen. Bereits im November 2009 haben wir uns in unserer Fraktionsbroschüre MITTLINKS kritisch mit den Plänen auseinandergesetzt (auch im Internet abrufbar unter http://www.linksfraktion-hamburg-mitte.de/).

Wir sehen nicht ein, warum ausgerechnet eine sündhaft teure Doppelrennbahn für Traber und Galopper Horn »nach vorne bringen« soll. Die dafür eingeplanten Steuergelder gehören in den Breitensport. Allein das Ausschreibungsverfahren kostet cirka 1,4 Millionen Euro – angesichts der Wirtschaftskrise und der sozialen Situation im Stadtteil ist das schlichtweg verantwortungslos. Davon unabhängig befürworten wir das neue Stadtteilzentrum in Horn, das durchaus ohne Doppelrennbahn realisiert werden kann.

In einigen bezirklichen Gremien kamen wir bisher mit dem Projekt »Doppelrennbahn« in Berührung: In der Bezirksversammlung führten wir eine Diskussion über BürgerInnenbeteiligung. Diese wollen wir in der Tat, aber nur, wenn es ein ergebnisoffenenes, transparentes Verfahren gibt, das die Doppelrennbahn nicht von vornherein als Fakt voraussetzt.

Im Stadtplanungsausschuss legte uns die Verwaltung im Mai 2010 den aktuellen »Masterplan« vor, der allerdings das – längst überfällige – Verkehrskonzept für die Rennbahnstraße und den Kreuzungsbereich vor der U-Bahn Horner Rennbahn vermissen lässt und eine deutlich eingeschränkte Freizeitfläche ausweist. Im Regionalausschuss Horn/Hamm/Borgfelde sind wir beim Thema Horner Rennbahn nur »per Kenntnisnahme« beteiligt. Das ist äußerst bedauerlich, denn hierher kommen die Bürgerinnen und Bürger, und hier sitzen die PolitikerInnen aus dem Stadtteil.

Wir bleiben dabei: Wir wollen kein Millionengrab in Horn, stattdessen ein
Bürgerbeteiligungsverfahren, bei dem Alternativen zur Doppelrennbahn entwi-
ckelt werden!

Sandra Clemens, für die Bezirksfraktion DIE LINKE

DIE LINKE zum Ausbau der Horner Rennbahn
Joachim Bischoff
Michael Joho

Inhalt

1. Hamburg und der Pferdesport  .................................................................. 4
2. Die Ursprünge der Rennbahnen in Horn und Bahrenfeld ........................... 6
3. Von der Krise im Pferdesport zu den Planungen für eine Kombibahn  ........ 6
4. Die Kombibahn in Horn – ein Projekt der ganz großen Koalition  ............... 8
5. Auswirkungen der Kombibahn-Planungen für Horn  ................................... 9
6. Auf der Suche nach einem privaten Investor  ........................................... 11
7. Der Masterplan für die Horner Rennbahn  ............................................... 12
8. Die Kombibahn und DIE LINKE  ................................................................ 13

Fraktion in der
Hamburgischen Bürgerschaft