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Positionspapier "NOlympia in Hamburg"

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Rede von Cansu Özdemir: "Scholz steuert Hamburg in eine humanitäre Katastrophe"

„Herr Scholz, wachen Sie endlich auf, Sie führen Hamburg sehenden Auges in eine humanitäre Katastrophe!" Deutliche Worte von Cansu Özdemir: In der Debatte zur Regierungserklärung zur Flüchtlingspolitik hat die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE Olaf Scholz vorgeworfen, die dramatischen Zustände in den Unterkünften zu ignorieren. 

Özdemir forderte erneut, die Menschen sofort in warme, beheizte und winterfeste Unterkünfte zu verlegen.

Einen Vorschlag zur Finanzierung brachte sie auch ins Spiel: „Andere Bundesländer wie Thüringen oder Bayern nutzen die Steuermehreinnahmen für die Unterbringung und Integration der Flüchtlinge. Auch Hamburg muss dies tun, Sie müssen ran an das Finanzrahmengesetz!“

Die Rede von Cansu Özdemir in voller Länge.

"48 Prozent sind die Mehrheit!"

So rechnen sich Olympia-Befürworter die Lage schön

Nur 48,5 Prozent der Hamburger unterstützen die Olympia-Bewerbung der Hansestadt, 36 Prozent sind explizit dagegen, 15,5 Prozent ist Olympia egal – das ist doch eine satte Mehrheit für das größenwahnsinnige Projekt von Handelskammer & Co.! Findet zumindest die Agentur „Faktenkontor“ des Hamburger CDU-Chefs Heintze, die dieser Tage wieder sondiert hat, ob all die Jubelpropaganda endlich verfängt.
Weitere beeindruckende Zahlen hat die Linksfraktion exklusiv von der Agentur „Wüste & Behauptungen“: 104 Prozent der Hamburger sind vom aktuellen sommerlichen Nieselregen und Grau geradezu euphorisiert. Die 6,2 Milliarden Euro, die der Bund nicht für Olympia überweisen will, sind ein völlig unbedeutendes Detail und problemlos mit den 1,2 Milliarden Euro zu bezahlen, die Scholz als Obergrenze für Hamburg genannt hat. Und noch eine Prognose: Irgendwie werden am Ende schon noch ein paar Menschen glauben, dass nicht das IOC von Olympia profitiert, sondern Hamburg. 20, 30 Prozent Zustimmung werden es schon werden. Da zeichnet sich ein großartiger Sieg von Scholz, IOC und Coca Cola über Hamburg ab!

Armut in Hamburg und der Traum von Olympia

Keine andere deutsche Großstadt ist sozial so gespalten wie Hamburg. 

Innerhalb von zwei Jahren ist der Anteil der Armen von 14,7 Prozent auf 16,9 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist nirgendwo in Deutschland die Millionärsdichte so hoch wie in Hamburg, allein an Geldvermögen besitzen die Wohlhabenden der Stadt rund 210 Milliarden Euro. Und während in Blankenese fast keine Kinder von Grundsicherung leben müssen, sind es in Mümmelmannsberg fast die Hälfte. 

Und der Senat? Den stört all das offenbar wenig. Unbeirrt setzt er seinen Kurs der Großprojekte für Reiche fort - erst die Elbphilharmonie, nun Olympia. 

Warum ist das so? Am Donnerstag, den 15. Oktober 2015 werden wir uns mit dieser Frage in einer Reihe von Kurzreferaten beschäftigen. Diskutieren sie mit!

 Weitere Infos zur Veranstaltung...

Hamburger WissenschaftlerInnen kritisieren Olympia-Bewerbung

Unkalkulierbare Kosten, ein manipulatives 'Beteiligungsverfahren', Einschränkung der Bürgerrechte: WissenschaftlerInnen mehrerer Hamburger Hochschulen haben die vorliegenden Informationen zur Olympia-Bewerbung bewertet - und ihr Fazit fällt vernichtend aus. 

Sie fordern eine Offenlegung all jener Risiken, auf die die LINKE schon lange hinweist: Etwa die mögliche soziale Verdrängung auf der Elbinsel durch höhere Mietpreise, negative Auswirkungen auf die Umwelt und das hohe finanzielle Risiko für die Hansestadt.

Das Positionspapier der Hamburger WissenschaftlerInnnen gibt es hier zum Nachlesen. 


29. Oktober 2014 20. WP/Schule/ Pressemeldungen /Dora Heyenn/Startseite

Stadtteilschule: Ideenlose Qualitätsoffensive des SPD-Senats

Klassenraum

Senator Rabe hat seine „Offensive zur Verbesserung von Mathematik und Deutsch an Stadtteilschulen“ vorgestellt. Dazu erklärt Dora Heyenn, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: „Es ist lange überfällig, dass der Senat etwas zur Verbesserung des Unterrichts in Mathematik und den Naturwissenschaften an Stadtteilschulen unternimmt". Mehr...

 
19. August 2014 20. WP/Startseite/Schule/ Pressemeldungen /Dora Heyenn

Ganztagsschule: „Immer noch Lücken bei der Qualität“

Klassenraum

Drei Viertel aller Hamburger GrundschülerInnen nutzen inzwischen Ganztagsangebote. „Das ist an sich erfreulich“, erklärt dazu Dora Heyenn, schulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. „Dennoch muss angemerkt werden, dass beim Ausbau der Ganztagsbetreuung die Qualität offenkundig nicht im Vordergrund steht.“ Mehr...

 
7. August 2014 20. WP/Schule/ Pressemeldungen /Dora Heyenn/Startseite

Internationale Schule Hamburg: LINKE fordert Ende der Förderung

Internationale Schule Hamburg. Foto: By GeorgHH (Own work (Own photo)) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Internationale Schule Hamburg (ISH) ist nicht an die geltenden Lehrpläne gebunden, sondern sie orientiert sich an einem angelsächsischen Curriculum und vergibt das International Baccalaureate Diploma. Dabei verlangt die Schule saftige Schulgelder von bis zu 19.230 Euro pro Kind und Schuljahr. Dennoch wird die Internationale Schule mit derzeit... Mehr...

 
3. Juli 2014 20. WP/Startseite/Integration/Schule/Wissenschaft/Bürgerschaftsdebatte/ Pressemeldungen /Dora Heyenn

Keine Schließung des Studiengangs Lehramt Türkisch!

An der Universität Hamburg soll der Studiengang Lehramt Türkisch nach 20 Jahren abgeschafft werden. „Und das obwohl in Hamburg jedes zweite Kind, das eingeschult wird, einen Migrationshintergrund hat, am häufigsten einen türkischen“, kritisierte in der heutigen Aktuellen Stunde Dora Heyenn, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die... Mehr...

 
9. Mai 2014 20. WP/Bildung/Schule/ Pressemeldungen /Startseite

Gute Schule für alle – Hamburg braucht ein inklusives Schulwesen

Die soziale Spaltung Hamburgs zeigt sich auch an Hamburgs Schulen. „Eine gute Schule für alle ist in Hamburg ein Traum, dessen Verwirklichung in weiter Ferne liegt , erklärte heute in einer Pressekonferenz Dora Heyenn, schulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Obwohl Hamburgs Schulen in den letzten... Mehr...

 

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