28. Januar 2014

Solidaritätserklärung: Solidarität mit 58 Beschäftigten: Keine Auslagerung bei Asklepios Harburg!

Gesundheit ist keine Ware

Gesundheit ist keine Ware

Liebe Kollegen, liebe Kolleginnen,

Eure Unterschriftenliste hat mich erreicht. Herzlichen Dank für dieses eindrückliche Statement. Ich stehe als gesundheitspolitische Sprecherin meiner Fraktion den erneuten Rationalisierungsabsichten von Asklepios in Harburg kritisch und ablehnend gegenüber. Die geplante Auslagerung ist für viele Menschen eine Katastrophe und Entwertung ihrer Arbeit und es gilt, sie zu verhindern.

Der Bürgerschaft sind seit der Privatisierung des LBK praktisch alle Möglichkeiten genommen worden, auf die Krankenhäuser in Hamburg Einfluss zu nehmen. Kritische Nachfragen werden mit dem Hinweis auf so genannte Geschäftsgeheimnisse nicht beantwortet. Der Senat, der durch das Aufsichtsratsmandat bei Asklepios Einfluss nehmen könnte, lässt den Konzern seelenruhig gegen die Interessen der Beschäftigten agieren. Leider hat sich daran nicht viel geändert, seit die SPD die absolute Mehrheit in der Bürgerschaft stellt und den Senat alleine besetzt.

Unsere Bezirksfraktion in Harburg hat bereits einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, der vom Hauptausschuss angenommen wurde. Ich hoffe, dass Ihr Euch damit gestärkt führt, den Kampf gegen die kalte Macht der Betriebswirtschaft und das Profitdenken konsequent weiter zu führen. Der Druck auf die Geschäftsleitung sollte nicht aufhören, bis diese unsäglichen Pläne vom Tisch sind!

Ich erkläre mich im Namen der Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft  mit allen Betroffenen solidarisch. Es ist wichtig, sich gegen Arbeitgeberwillkür zu wehren. Gern komme ich zu einer möglichen Protestaktion zu Euch. Gesundheit ist keine Ware!

Mit kollegialen Grüßen

Kersten Artus