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9. Dezember 2014

Wilhelmsburg: Container und Störbetriebe vor Stadtentwicklung

IBA-Haus Hamburg Wilhelmsburg

IBA-Haus Hamburg Wilhelmsburg

Auf der heutigen Landespressekonferenz stellte Senatorin Jutta Blankau die Pläne für den weiteren Umgang mit der Elbinsel vor. Dazu erklärt erklärt Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:
„Sieben Jahre lang hieß das Motto der IBA 'Stadtentwicklung im Ausnahmezustand'. Jetzt scheint wieder der Normalfall einzukehren: Die heute angekündigten Wohnungsneubauten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei der Weiterentwicklung des Stadtteils die Hafenentwicklung immer noch mehr Gewicht als die Stadtplanung hat.
Im Streit mit der Wirtschaft und der Wirtschaftsbehörde unterliegt der Stadtteil. Weder die IBA noch die BSU setzen sich für den Statdteil und seine Menschen ein. Wie sonst ist zu erklären, dass das größte Wohnprojekt der IBA, die Klimahäuser am Haulander Weg, jetzt auf der Kippe stehen? Die Option 'alternative Nutzungskonzepte mit dem Schwerpunkt Gewerbe' ist nichts anderes als das Einknicken vor einem Störfallbetrieb in unmittelbarer Nachbarschaft. Wilhelmsburg darf nicht länger das Vorratsgebiet für Verkehrs- und Lagerflächen der Hafenentwicklung sein. Dafür müssen IBA und BSU streiten!“