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16. April 2014

„Schulsenator Rabe ist völlig weltfremd“

Hamburger Schulen bekommen zu wenig Geld, um Vertretungen für Mutterschutz und Elternzeit einstellen zu können. Medienberichten zufolge müssen sie sich teilweise Geld von anderen Schulen leihen, um Vertretungen einstellen zu können. „Wer A sagt, muss auch B sagen“, erklärt dazu Dora Heyenn, schulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „In den letzten Jahren wurden endlich wieder mehr junge Lehrkräfte an Hamburgs Schulen eingestellt. Das war auch dringend nötig. Aber jetzt wundert sich der Schulsenator, dass junge Lehrerinnen auch mal schwanger werden und junge Lehrer ihren gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit wahrnehmen. Das zeigt, dass Rabe völlig weltfremd ist und von den Auswirkungen seiner Politik kaum Ahnung hat.“

Dass die Schulbehörde die dadurch entstehenden Mehrkosten auf die einzelnen Schulen abwälzt, sei verantwortungslos, so Dora Heyenn: „Offenkundig betrachtet Senator Rabe die Selbstverantwortete Schule als willkommene Gelegenheit, die Verantwortung für alle negativen Aspekte seiner Schulpolitik dorthin abzuschieben.“