22. November 2013

Stromrechnungsschulden und Stromabschaltungen in Hamburg

BÜRGERSCHAFT DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG  
Drucksache  20/9986  
20. Wahlperiode  22.11.13

Schriftliche Kleine Anfrage  
der Abgeordneten Cansu Özdemir und Dora Heyenn (DIE LINKE) vom 15.11.13

Betr.: Stromrechnungsschulden und Stromabschaltungen in Hamburg


Die Versorgung von Haushalten mit Strom, Gas und Fernwärme gehört zur unverzichtbaren öffentlichen Daseinsvorsorge. Aufgrund von steigenden Energiekosten geraten imme  mehr Verbraucherinnen und Verbraucher mit niedrigem Einkommen in Zahlungsschwierigkeiten, ihnen droht Energiearmut.

Die Bürgerschaftlichen Ausschüsse für Soziales und Umwelt haben sich anhand eines Antrages der Fraktion Die LINKE mit diesem Problemfeld beschäftigt und legen demnächst dem Plenum die Ergebnisse ihrer Beratungen vor.

In der Antwort auf die Schriftliche Kleine Anfrage „Energiearmut in Hamburg“ (Drs. 20/7699) teilte der Senat auf der Grundlage von Auskünften der Stromnetz Hamburg GmbH am 26.04.2013 unter anderem mit, dass im 1. Quartal 2013 2.700 Haushaltskunden eine Sperrung der Stromversorgung durch den Lieferanten ereilte. Dies hochgerechnet, würde sich in diesem Jahr eine größere Zahl von Abschaltungen ergeben als im Vorjahr.

Gespräche mit Betroffenen und Beratern lassen vermuten, dass auch die teils über jahrelangen Zeitraum geschätzten Stromverbräuche und die dann irgendwann vorgenommenen realen Ablesungen der Stromzähler durch den Netzbetreiber zu dem Problem von aufgelaufenen, manchmal angeblich teils
vierstelligen Nachzahlungsforderungen von Stromanbietern führen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat:

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier