25. März 2013

Hapag-Lloyd: Noch eine gescheiterte Chefsache

Urheber: „RaBoe/Wikipedia“.

Urheber: „RaBoe/Wikipedia“.

 
Die seit Wochen laufenden Gespräche zwischen Hapag-Lloyd und Hamburg Süd  über ein Zusammengehen sind geplatzt, Berichten zufolge wegen Differenzen über einen möglichen Börsengang. „Angesichts des höchst schwierigen Marktumfelds weltweit hätte eine Konzentration der Kräfte der Strukturpolitik Hamburgs sicherlich gut getan“, erklärt dazu Norbert Hackbusch, finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Es ist allerdings kaum zu glauben, dass die Gespräche lediglich am Punkt Börsengang gescheitert sein sollen.“

Zu klären bleibe, inwieweit der Hamburger Senat in die Gespräche eingebunden war, so Hackbusch. „Oder stand der Senat erneut nur daneben und hat andere die Gespräche führen lassen – wie schon bei der HSH Nordbank? Denn die Riesenbaustelle Hapag-Lloyd wäre angesichts des hohen Engagements Hamburgs eindeutig Chefsache gewesen!“