Vorrang für die Bildung - von Anfang an

Eindrücke von der Kita-Demo in Hamburg am 8. Juli

Drei kurze Reden  - gehalten von einer Vertreterin des Landeselternausschusses (LEA), einer Betriebsrätin der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten und einer Vertreterin des Bildungsstreikbündnisses Hamburg - markierte den Anfang.  Alle Rednerinnen forderten den Hamburger Senat auf, in ernsthafte Verhandlungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen einzutreten, anstatt vor Gerichte zu ziehen. Der Hamburger Senat müsse die tatsächlichen Personalkosten und neue gesundheitsfördernde Maßnahmen finanzieren, so dass in allen Kitas die gleichen verbesserten Bedingungen zur Verfügung stehen.

Dann setzte sich der bunte Zug in Bewegung. Regenschirme wurden aufgespannt und es wurde laut mit Rasseln, Pfeifen und Parolen für ein leistungsgerechteres Entlohnungssystem und eine verbesserte Gesundheitsfürsorge in den Hamburger Kindertagesstätten demonstriert. Auf der Endkundgebung erklärte der ver.di-Vorsitzende Wolfgang Rose unter großem Beifall, dass dies erst der Auftakt für weitere Aktionen des Kita-Bündnisses sei und kündigte für den 29.8.09 eine weitere Kundgebung an.