Szenische Lesung: 1914 – Die Reichstagdebatten zu den Kriegskrediten

2014 war für uns LINKE auch das Jahr der Erinnerung an 100 Jahre 1. Weltkrieg. Für uns besonders wichtig: Das Nein des SPD-Reichstagsabgeordneten Karl Liebknecht zu den Kriegskrediten, also zur Finanzierung des Krieges.

 

Anfang Dezember lud die Linksfraktion Hamburg linke PolitikerInnen und KünstlerInnen in das Hamburger Rathaus ein, um die damaligen Debatten für und gegen den Krieg in einer szenischen Lesung aufzuführen - und weit über 500 BürgerInnen kamen ins Rathaus, um die szenische Lesung und die anschließende Podiumsdiskussion zu verfolgen.  In der szenische Lesung wurden die zeitgenössichen Dokumente vorgestellt: Eine Collage mit "historiscchen Rollen" aus den Reichstagsprotokollen, Zeitungsberichten und den Tagebuchnotizen von Karl Liebknecht.

 

Es wirkten mit: Jan van Aken, Kai Degenhardt, Sieglinde Frieß, Norbert Hackbusch, Dora Heyenn
Luc Jochimsen, Norman Paech, Mathias Petersen, Maja Stadler-Euler, Henning Venske,Sahra Wagenknecht, Olaf Walther, Florian Weis, Franz Sodann.

 

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Luc Jochimsen und Norman Paech moderiert wurde, diskutierten Sahra Wagenknecht (Bundestagsabgeordnete der LINKEN), Jan van Aken (Bundestagsabgeordneter der LINKEN), Dr. Mathias Petersen (Bürgerschaftsabgeordneter der SPD) und Dr. Sven Tode (Bürgerschaftsabgeordneter der SPD) kontrovers und lebhaft über die Rolle des damaligen Parlaments und die Lehren für die gegenwärtige Außenpolitik.

 

Die szenische Lesung als Webbook als PDF-Download