5. August 2014

JUS-IT und die nach oben offene Kostenspirale

BÜRGERSCHAFT
 DER FREIEN UND HANSESTADT HAMBURG
Drucksache 20/12605
20. Wahlperiode 05.08.14

Große Anfrage  
der Abgeordneten Mehmet Yildiz, Norbert Hackbusch, Dora Heyenn, Christiane Schneider, Kersten Artus, Tim Golke, Cansu Özdemir und Heike Sudmann (DIE LINKE) vom 05.08.14

In den Auseinandersetzungen um eine gute Kinderschutzarbeit des Allgemeinen Sozialen Dienstes geht es immer wieder um die Praxistauglichkeit von JUS-IT. Obwohl die ASD-Mitarbeiter/-innen ihre Arbeitsfähigkeit unter anderem durch das neue Softwareprogramm stark behindert sehen und dies auch immer wieder deutlich formulieren, beharrt die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) auf die konsequente Umsetzung. In dem neuen Konzeptpapier „Verbesserung des Kinderschutzes in Hamburg“ werden sogar noch Planstellen für JUS-IT–Multiplikatoren in den ASD-Abteilungen angekündigt. Dabei klagen die ASD-Mitarbeiter/-innen eher darüber, dass das System zu starr und zu umfangreich ist, Fehler, die sie benennen, nicht behoben werden und durch die Systematik dieser Software ein Gesamtbild der betreuten Familien kaum noch möglich ist. Es wird immer unverständlicher, warum in dieses gigantische Projekt immer mehr Geld investiert wird und es nicht gestoppt werden kann, um erst einmal die Ebene der Praxistauglichkeit zu erlangen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

Die Fragen der Abgeordneten und die Antworten des Senats finden Sie hier